Seminar

Ein Seminar mit Bundeswehroffizieren.

Ende dieses Monats haben wir Inhalte und damit große Teile eines Seminars zu Managementmethoden am Beispiel von Start-ups mitgestalten dürfen. Die Seminarteilnehmer waren 9 ehemalige Bundeswehroffiziere, die ihren beruflichen Übergang aus der Bundeswehr in die freie Wirtschaft vorbereiten.
 
Die meisten Offiziere suchen ihren neuen Berufseinstieg in großen Konzernen. Nur wenige haben ihren Fokus auf mittelständische Unternehmen oder sogar auf die Gründung eines Start-ups gelegt.
 
Die ehemaligen Offiziere haben vielen jungen Gründern voraus, dass sie für einen gewissen Zeitraum noch finanziell abgesichert sind und bereits sehr fundierte Lebens- und Berufserfahrungen mitbringen. Sie sind ergebnisorientiert, strukturiert und denken strategisch.
 
Aus guten Erfahrungen wollten wir diese Ressource nutzen, um für uns einige strategische Fragestellungen zu diskutieren und mit neuen Meinungen anzureichern.
 
Auch suchen wir über diesen Weg qualifizierte Gründer, Co-Gründer und Praktikanten.
 
Die erste Fragestellung des Seminars drehte sich um das Thema neue Geschäftsideen. Kann man Start-ups am Reißbrett entwerfen? Dazu haben wir uns gemeinsam Trends und Megatrends sowie schwach digitalisierte Märkte angesehen und diese dann zusätzlich mit unserem Fokus Food-Tech verbunden. Daraus sind gute Geschäftsideen entstanden, die dann am folgenden Tag im Business Model Canvas weiterbearbeitet und entwickelt wurden.
 
Die zweite Fragestellung drehte sich dann um ein bestehendes Food-Tech Start-up, für das wir gerade unsere Beteiligung prüfen. Das Start-up steht noch weit am Anfang und benötigt sehr viel Unterstützung. Nachdem wir auch hier anhand des Canvas-Modells zusammen mit dem Gründerteam das Geschäftsmodell kritisch hinterfragt haben, widmeten wir uns dem Monetarisierungsmodell. In 3 Teams haben wir die Monetarisierungsmöglichkeiten entwickelt. Ein Team hatte hierbei die Aufgabe ausschließlich aus Sicht der Kunden zu beurteilen.
 
Die Teilnehmer haben sich sehr professionell in die Fragestellungen eingedacht und viele gute Ideen und Denkanstöße zusammengetragen.
 
Unser Fazit: Für alle Beteiligten war der Austausch inspirierend und gewinnbringend. Manchmal sind einfach auch unkonventionelle Wege wertvoll und zielführend.